Veränderungen des öffentlichen Raums durch künstlerische Interventionen.

Seekult Festival in Friedrichshafen vom 20.10. bis 29.10.2022

Veränderungen des öffentlichen Raums durch künstlerische Interventionen.

Seekult Festival in Friedrichshafen vom 20.10. bis 30.10.2022

Veränderungen des öffentlichen Raums durch künstlerische Interventionen.

Seekult Festival in Friedrichshafen
vom 20.10. bis 30.10.2022

– Programm –

– Über uns –

Aufbauend auf einer 11-jährigen Tradition lädt das studentisch organisierte SEEKULT Festival vom 20. – 29. Oktober zu einem bewegenden Kulturerlebnis im Stadtraum Friedrichshafen ein. In der 12. Auflage des Festivals unter dem Titel „Grauzonen. Ein Festival der ZwischenRäume“ wollen wir  gemeinsam unterschiedlichste Grauzonen in der Stadt gestalten und damit Zusammenkünfte für ihre Bewohner*innen schaffen.

Gibt es sowas wie ein „Häfler-Dasein“ und wie können wir durch unterschiedlichste Formen der Kunst und Kultur Grauzonen in einer Stadt zu einem Gestaltungsbereich machen, der neue Zwischenräume für Austausch schafft? Dieser Frage wollen wir gemeinsam nachgehen, indem wir über einen Zeitraum von neun Tagen einen Leerstand am Buchhornplatz zusammen mit einem Architekten Kollektiv in ein Wohnzimmer für Alle verwandeln. 

Grauzonen sollen geschaffen und gestaltet werden. In Kooperation mit dem Zeppelin Museum, der ZF Kunststiftung, dem Kulturbüro und dem Kunstverein haben wir ein Programm entwickelt, das zur Interaktion anregen soll und der Stadtgemeinschaft durch die Kunst der Kultur und die Kultur der Kunst erlaubt, Friedrichshafen von einer neuen Seite kennenzulernen. Die geplanten Filmabende im „Kiesel“,  die Tanzveranstaltungen und Konzerte, stehen allesamt im Zeichen der Begegnung. Jens Poggenpohl wird Friedrichshafen durch Stadtführungen in einem neuen Licht und Dunkel erscheinen lassen. Der öffentliche Raum in Friedrichshafen soll mit künstlerischen Installationen und Skulpturen um unbekannte Nuancen bereichert werden. Wir wollen Grauzonen mit Tanzveranstaltungen und Konzerten musikalisch spüren lernen. 

Es ist der gemeinschaftliche Versuch das Unbegreifliche zu begreifen. 

Seitdem sich 2011 erstmals mehrere hundert Besucher*innen auf dem Gelände der Kulturhaus-Caserne einfanden, zog SEEKULT alljährlich ein großes regionales und überregionales Publikum an. In einer Vielzahl von künstlerischen Interventionen werden gesellschaftlich relevante und regionale Themen aufgegriffen. Die Ausgaben der letzten Jahre trugen dabei Titel wie „Heimat Digital“, „Wenn Parallelen sich schneiden“, „EigenArten“ oder „Metamorphosen“ die in einem facettenreichen und inspirierenden Angebot aus Konzerten, Ausstellungen, Filmen, Theater, Poetry Slam, Lesungen, Modeperformances und Diskussionen präsentiert wurden.

Wir, das Organisationsteam, sind zwölf Studierende, die über zwei Semester hinweg mit der Planung und Durchführung des SEEKULT 2022 betraut sind. Unterstützt werden wir dabei von Rahel Spöhrer, der Leiterin des „artsprogram“ der Zeppelin Universität und der freischaffenden Kuratorin Gilly Karajevsky. Das Seekult-Festival ist das Ergebnis des Seminars „Studentische Kunst- & Kulturprojekte“, welches uns als Grundlage für die Konzeption, Organisation und Durchführung des Festivals gedient hat.

Das SEEKULT Team 2022 besteht aus:

Leonie Georg und Niklas Ehret (Projektleitung), Ida Schaeff (Künstler*innenakquise), Philipp von Aretin (Fundraising), Mauritz Walter und Tom Reding (Controlling), Antonia Ronner (Presse- & Öffentlichkeitsarbeit), Sonja Roth (Technik), Merit Täuber und Nina Schmidt (Marketing), Carla Klose und Cathy Frisch (Raumgestaltung; Sicherheit; Verpflegung)

Als Lehrveranstaltung der Zeppelin Universität ist das SEEKULT Festival eingebunden in das 2004 gegründete „artsprogram“, welches sich als kreatives Labor der Zeppelin Universität versteht, in dem neue Verknüpfungen von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft erprobt werden. Mit seinem auf Diskurs ausgerichteten, künstlerischen Angebot im wissenschaftlichen Kontext stellt das artsprogram der ZU eine einzigartige Position in der Kulturlandschaft Baden-Württembergs dar. Es lädt Künstler*innen, Studierende, Wissenschaftler*innen und Gäste zu einem öffentlichen Dialog ein, um sich mit gesell- schaftsrelevanten Themen auseinanderzusetzen.

Die Zeppelin Universität als gemeinnützige GmbH versteht sich als eine junge, gesellschafts- wissenschaftlich ausgerichtete Hochschule. Sie ist ein Kind des 21. Jahrhunderts und seit ihrer Gründung darum bemüht, die disziplinäre Ordnung der Universitas weiterzuentwickeln und an dem Projekt ihrer Transformation mitzuwirken. Sie setzt sich daher ganz bewusst mit alternativen Wissens- und Erkenntnisformen auseinander, die mit Denk- und Handlungsmustern der Gegenwart korrespondieren. Als interdisziplinär ausgerichtete Universität kultiviert die ZU dabei ganz unterschiedlichen Formen der kollektiven Wissensproduktion.

Zurück zu „Über uns“